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  Mein Blog von Jan.07 bis Apr.09
  


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Abschluß - Neuanfang

Ich mag neue Wege. Es beflügelt mich immer, wenn ich eine Chance sehe, etwas Neues beginnen zu können. Für mich ist Veränderung ein Synonym für "Leben". Und darum ist es nicht verwunderlich, wenn ich in einer festgefahrenen Sache, alte Wege verlasse und neue beginne.

Der neue Blog ist für mich ein Synonym für Neuanfang.  Und darum habe ich nun einen neuen Blog eingerichtet - mit einem neuen Namen. Den Provider habe ich allerdings wieder beibehalten. Dieser ist mir vertraut, und für mich übersichtlich. Auf zwei anderen Seiten habe ich es probiert, und wieder aufgegeben. Und hier ist der neue Blog: http://regenbogen-ehra.myblog.de/

Wie ihr sehen könnt, habe ich ein neues Kürzel für meinen Namen gefunden. So gefällt er mir, und ich habe ihn mir, ab jetzt, angeeignet. Darum bitte ich auch die, welchen meinen vollen Namen kennen, im Inet nur noch diese Kurzfassung zu schreiben. - Also - willkommen, auf meiner neuen Seite.

1.12.09 14:46


Durchbruch

So ganz festgefahren bin ich wohl noch nicht, was mich sehr beruhigt. Ich bin noch lernfähig - zumindest ein stückweit. So hat z.B. das Buch "Luisa's Töchter" (ich glaub, so hieß es) doch einen Eindruck hinterlassen. Dort war nämlich die Rede davon, wie man den "Teufelskreis" durchbrechen kann, der sich immer wieder auf die nächsten Generationen überträgt. Das kann man zwar, indem man es "anders" macht, als so, wie man es negativ empfunden hat. Aber wenn man extrem in die entgegengesetzte Richtung steuert, hat das alte Verhaltensmuster doch wieder Einfluß auf uns - nur in die andere Richtung.

Ich denke, wenn ich mich jetzt vor bestimmten Menschen "verstecken" will, ist das so ähnlich. Ich habe mich von denen distanziert, und das war nötig. Aber sie haben keine Macht über mich, indem ich mich verstecke, um ihren vernichtenden Urteilen zu entkommen. Sie sollen urteilen, wenn sie wollen. Es hat keinen Einfluß auf mein Leben. Ich bin frei.

Meinen Blog möchte ich zwar trotzdem verändern, und meine ID. Das mache ich für mich. Denn damit distanziere ich mich auch von bestimmten Menschen. Aber weiterhin lebe ich mein Leben, so wie ich es für richtig empfinde.

Ich habe zwar schon probehalber einen Blog eröffnet, auf einem anderen Server. Aber ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den nehme, weil das System dort für mich im Moment noch unübersichtlich scheint. Meine Pause möchte ich trotzdem beibehalten. Wenn ich also wieder richtig loslege, zu schreiben. werde ich meinen Link wahrscheinlich doch hier reinsetzen. Diejenigen, die sich bei mir gemeldet haben, per Mail, bekommen ihn aber noch extra zugeschickt.

Ich danke euch jedenfalls für euer Interesse an meinem Ergehen, und an meinen Gedanken.

Seid alle lieb gegrüßt!

1.12.09 06:59


Pause

Gestern hatte ich einen Eintrag gemacht, der eine kleine Facette meiner Persönlichkeit offenbart hat. Eigentlich war es harmlos. Aber danach kreisten in mir die Gedanken, wie meine "Feinde" diesen jetzt werten würden, wenn sie ihn lesen. Da ich das in der näheren Vergangenheit einige Male erlebt habe, daß meine Persönlichkeit an Schreiberen von mir verdreht und nach einseitigen Kriterien negativ beurteilt wurden, habe ich beschlossen, daß ich mir das nicht mehr antue. Hier kann ich auch nicht mehr offen sein. Denn mein Blog ist immerhin auch über Google auffindbar.

Ich denke, ich mache erstmal eine Pause. Auch wenn ich eure Kommentare zu meinem Gedankenchaos vermissen werde, kann ich in diesem Rahmen nicht mehr offen sein.

Inzwischen werde ich mir einen neuen ID ausdenken, und darunter woanders eine neue Seite eröffnen. Den Link dorthin werde ich dann aber nur solchen mitteilen, von denen ich weiß, daß sie mich nicht versuchen, über meine Offenbarungen zu analisieren und Diagnosen erstellen.

Wer also gerne diesen Link haben möchte, melde sich bitte an meine Mail-Adresse : Ihaveadream51@gmail.com

Ihr könnt euch aber Zeit lassen, weil das sicher nicht sofort passiert. Die von mir geschätzten Blogs werde ich selbstverständlich weiter besuchen.  Aber die Links aus meiner Liste entfernen.  Danke für eure Treue. Ich melde mich also wieder, sobald sich etwas tut.

Ciao

27.11.09 08:15


Statement

Jetzt will ich die unschöne Geschichte doch mal umfassend aufschreiben.  Hauptsächlich für mich selbst, als Akt zum Loslassen. Da ich die Personen und Orte immer nur umschreibe, und ziemlich sicher bin, daß niemand, der weiß, von wem ich schreibe, hier liest, nehme ich mir die Freiheit, die Sache so zu benennen, wie ich sie wahrgenommen habe.

Es geht um eine Gruppe auf einer Internetseite. Ihr Aushängeschild beinhaltet als Fundament das Gebet. Ihre Zielgruppe sind Menschen, die hilfebedürftig sind, und alleine im Leben nicht zurechtkommen.

Vor etwa 5 Jahren bin ich – beinahe zufällig – auf diese Gruppe gestoßen. Zunächst habe ich mich ganz vorsichtig herangetastet, dann oft Fragen gefunden, die ich, aus eigener Erfahrung teilweise beantworten konnte, und ich fand Worte, die scheinbar wirklich etwas bewirkten, und Hilfestellung geben konnten. Das hat mich ermutigt, mich ganz dort zu integrieren, und ich habe dort Vertrauen verschenkt, und zurück bekommen, mein Herz geöffnet, und in Herzen schauen dürfen. Wir haben und auch einige Male als Gruppe persönlich getroffen – so daß es nicht mehr nur Internetbekanntschaften waren. Alles in Allem zeigten mir die vielen „Erfolge“, daß ich dazugehörte. Eine Zeitlang haben wir sogar gemeinsam Visionen gepflegt, wie wir für die Zielgruppe einen Zufluchtsort schaffen könnten. Ich war mir sicher, daß dieses mein Weg von Gott ist, weil in der ersten Zeit fast alles von IHM bestätigt wurde, was wir begannen. – Und dann war das auf einmal vorbei.

Angefangen zu kriseln hat es dann schon vor etwa 3 Jahren. Angefangen, nachzudenken, ob das Fundament wirklich das Gebet und die Beziehung zu Gott ist, habe ich schon vorher. Da hat nämlich schon mal einer es gewagt, aufzumucken. Leider war dieser auch psychisch wenig belastbar, und er ist scheinbar ausfallend geworden. Er wurde abserviert – und ich habe quasi sogar dabei unterstützt, weil ich noch quasi eine rosarote Brille aufhatte, welche nur das Gute in den Menschen sehen wollte.

Krisenzeiten wurden dann auch durch persönliche Beziehungen ausgelöst. Manche habe ich zu sehr geschätzt, und diese haben es als Druck empfunden. Bei anderen habe ich ziemlich bald bemerkt, daß da ein ungutes Schema eingeführt wurde, und ich habe versucht, das zu vermitteln – offensichtlich nicht sehr erfolgreich. - Weil ich immer noch wieder meinen Auftrag dort meinte zu sehen und viele Menschen dort sehr ins Herz geschlossen hatte, habe ich leider immer nur „durch die Blume“ meine Meinung kundgetan. Das ist offensichtlich nie wirklich verstanden worden.

Etwa dreimal habe ich mir Auszeiten genehmigt. Aber immer wieder zog es mich dorthin. Mit dem Erfolg, daß die Fettnäpfchen, in die ich tappen konnte, immer häufiger ausgelegt wurden.

Ja – und nun bin ich quasi dort rausgeekelt worden, indem ich öffentlich angeprangert wurde, für etwas, was ich gar nicht getan habe. Interessanterweise war diese Inszenierung eine perfekte Demonstration von dem Thema, welches ich die ganze Zeit als ungutes Schema bei den Leitenden dieser Gruppe wahrgenommen hatte, und versucht hatte, zu benennen. Erst, als ich endgültig dort den Abgang machte, habe ich es gewagt, mal Klartext zu schreiben, an die Menschen, die mich dann abserviert haben. Was natürlich abgeschmettert wurde – wie immer mit süßen, wohlklingenden Worten – die aber letztlich tödlich waren.

Ich habe, wie gesagt, ziemlich viel Herz dort eingesetzt. Darum ist jetzt bei mir eine kontinuierliche Loslösung erforderlich, in den Phasen, wo ich Wut und Trauer und Enttäuschung mal rauslassen kann, um das Kapitel abzuschließen, um Heilung zuzulassen, auf dem Weg der Selbsterkenntnis, meiner eigenen Fehler in dieser Geschichte - und des Loslassens, mit dem Blick auf den Weg, der jetzt vor mir liegt. Immer in der Gegenwart – wie ich das nun auf vielfältige Weise, erlernt habe, und immer noch lerne.

Ich benutze meinen Blog dazu, weil dies praktisch mein Raum ist, und weil mir aufschreiben mehr hilft, als darüber reden. Die Menschen, die hier lesen, sind, soweit mir bekannt ist, keine die meine Aktionen in der oben geschilderten Gruppe kennen. Es hat auch keinen Sinn, danach jetzt zu suchen, falls jemand diesen Drang verspüren sollte. Denn meine Auftritte in den letzten 3 Jahren waren fast ausschließlich unter anderem Nick, als der, mit dem ich sonst im Internet auftrete.

Wie gesagt, ist mein Blog jetzt eine Art Ventil, um dem ganzen Geschehen die Macht zu nehmen, mich runterzuziehen, und die Chance, das Kapitel endgültig abzuschließen.

24.11.09 12:09


Verdeckt

Mein Eintrag, der jetzt ein paar Stunden hier zu sehen war, ist schon krass. Und obwohl meine Gedanken genau in die Richtung gehen, wie ich sie niedergeschrieben habe, werde ich den Eintrag wieder deaktivieren. Ich denke, die regelmäßigen Leser haben ihn gesehen, und wissen nun, wie ich gerade drauf bin. Die anderen müssen es nicht unbedingt wissen. Es hat mir schon geholfen, das aufzuschreiben, und für ein paar Stunden wahrgenommen zu wissen. Ganz sicher werde ich nicht in dieser Phase stehenbleiben. Aber diese Phase ist für mich nötig, um weiterzukommen, ohne immer wieder zurückblicken zu müssen. Danke für euer Verständnis.

23.11.09 23:01


Grenzen sind Chancen

Schon oft habe ich erzählt, daß meine Aufgaben, die mir Gott direkt zuteilt, meistens in Bereiche gehen, die ich garnicht wirklich beherrsche. Ich kann darum auch Mose verstehen, der meinte, nicht reden zu können - denn das war seine Erfahrung. Gott hält dagegen, daß ER es aber bewirken kann, wenn Mose es zuläßt. Und genauso läuft es bei mir auch immer.

Eine meiner Schwachstellen ist, daß ich immer noch oft die Zustimmung von Menschen suche, weil ich sie meine, zu brauchen. In unserer Gesellschaft ist es aber eher üblich, menschliche Normen zu setzen. Man versucht, Schwachpunkte "glattzubügeln" mit Medikamenten und sonstigen Aktionen. Und auch in der christlichen Szene wird man aufgefordert, seine Grenzen festzustellen und zu befestigen. Dagegen soll man seine Fähigkeiten erforschen und ausbauen.

Ganz anders erlebe ich es bei Gott. Er gebraucht gerade meine Schwachstellen, weil er da freie Bahn hat, seine Kraft einzusetzen. Und dann ist mir auch ganz klar, wem die Ehre gebührt. Trotzdem bin ich glücklich darüber, daß ich auf diese Weise "besonders" bin - wie eigentlich jeder Mensch vor Gott ist.

Und weil er mir schon ziemlich oft bewiesen hat, daß er meine Schwachstellen als Chance benutzt, merke ich, daß ich sicherer werde. Nicht selbstsicher, so, wie es meistens hochgehalten wird - sondern sicher in dem Bewußtsein, daß ich es nicht schaffen muß, sondern nur ganz nahe bei Gott bleiben darf. Inzwischen weiß ich, daß mein Gott stärker und vielseitiger und liebevoller ist, als je ein Mensch es kann. Darum bin ich geborgen - in den starken Händen Gottes, der mich niemals fallen läßt.

21.11.09 16:50


Anders herum

Das Buch, das ich gerade nochmal langsam meditierend lese, und die Bußtags-Predigt, haben mir eine ganz andere Sicht vermittelt, als mir jahrelang eingeprägt wurde.

Als ich heute morgen die Losungen las:

Wasche dein Herz von der Bosheit, auf dass dir geholfen werde. Wie lange wollen bei dir bleiben deine heillosen Gedanken?

Jeremia 4,14

Seht zu, dass keiner dem andern Böses mit Bösem vergelte, sondern jagt allezeit dem Guten nach untereinander und gegen jedermann.

1.Thessalonicher 5,15

kam mir zunächst wieder der Gedanke: Klar, es ist Bußwoche, da muß man die Bosheit anprangern. - Und dann fiel mir der liebende Vater ein, der seinem verlorenen Sohn entgegenläuft, ihn in die Arme schließt, und ein Fest für ihn ausrichtet.

Da ist mir aufgefallen, daß die Menschen von ihrer Sicht ziemlich viel von den biblischen Worten aus falscher Sicht predigen. Ich erinnere mich noch an einen jungen Mann in einem Hauskreis, der feurig extrem gesetzlich war, und verkündigte, er täte das alles um Gott eine Freude zu machen. Einige Leute versuchten, es ihm klarzumachen, daß das Gesetz für den Menschen verfaßt wurde, nicht für Gott. - Von dem Gleichnis des Sohnes, der zum Vater zurückkehrt her gesehen, würde es so aussehen, daß der Sohn sagt: Ich würde zwar gerne bei den Schweinen bleiben. Schließlich haben sie immer Futter und brauchen nie hungern. Aber ich will meinem Vater die Freude machen, zu ihm zurückzugehen, das bin ich ihm schuldig.

Nein, die Gesetze sind für den Menschen verfaßt worden, sagt Jesus. Sie sind eine liebevolle Einladung an uns Menschen, von dem Schweinefutter zum Fettagsessen umzukehren - zum Vaterherzen Gottes.

Ich glaube, jetzt muß ich die Bibel mal wieder von vorne bis hinten lesen. Mal aus der ganz anderen Sicht, als die, die menschlich gesehen in den Vordergrund tritt. Gott war und ist immer der liebende Schöpfer seiner Menschen, der alles einsetzt, was den Weg zurück wieder freimacht. Und der uns täglich Wegweiser setzt, damit wir den Weg finden. Dazu gehört auch, daß wir manchmal am Schweinetrog landen. Denn erst dort merken wir oft, daß wir eigentlich einem Selbstbetrug erlegen sind, als wir dachten, das Leben gefunden zu haben, in den ganzen vergänglichen und kaputten Freuden, die uns angeboten werden.

 

21.11.09 09:06


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