Startseite
    I have a dream
    Alltagsleben
    Erfahrungen mit Gott
    Musikvideos
    Spanienurlaub
    Schlüsselerlebnisse
    DasBuch: "Die Hütte"
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 


 
Links
  Mein Blog von Jan.07 bis Apr.09
  


http://myblog.de/ihaveadream.alltag

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Fröhliche Buße

Gestern, am Buß- und Bettag, hatte ich wieder einen vollen Arbeitstag, weil morgens noch eine große Trauerfeier war, wo viele Kränze und Menschen es nötig machten, daß ich noch den Boden säubere, für den Abend. Da war dann der eigentliche Buß- und Bettags-Gottesdienst, mit Abendmahl. Das bedeutet, daß ich vorher etwa 60 Pinnchen fülle, und nachher diese wieder spüle und wegräume.  Nun - so waren wieder etwa 10 Arbeitsstunden drin.

Ich fand das Thema aber gut, in der Predigt. Denn es wurde die fröhliche Seite der Buße betont. Unser Pfarrer hat dies in der Trauerfeier morgens auch schon angesprochen. Dazu hat er das Gleichnis vom sogenannten "verlorenen Sohn" angeführt, das besser heißen sollte: "das Gleichnis vom liebenden Vater". Buße bedeutet "Umkehr" - und zeigt uns, daß wie umkehren dürfen in die Arme des Vaters, welcher seinem Sohn schon entgegenläuft, weil er Ausschau gehalten hat.

Auch in meinem Buch, das ich mir nachbestellt habe, nachdem ich das verschenkt hatte, wird als Ausgangspunkt für Alles, die Liebe des Vaters erkannt. Und das ist etwas, was ich schon ziemlich lange so erlebe, in der Beziehung zu Gott. Toll finde ich, daß ich es jetzt mal von der Sicht: in Worte gefaßt, sehen kann. Natürlich ist mir dazu manche Prerspektive auch neu. Denn die Liebe Gottes hat viele Facetten, die ich, und kein Mensch wirklich vollkommen erfassen kann.

19.11.09 21:34


Heilig sei sein Name

 

Der Begriff „Heilig“ wird oft mit Forderungen belegt: Wir sollen heilig sein. Wer heilig ist, hat etwas geleistet.

Ein Lied dazu habe ich wieder in ein Video verpackt, um es euch zu demonstrieren: Es ist genau andersherum.

„Heilig“ hat was mit „heil werden“ zu tun. Wirklich heilig ist, im Prinzip nur Gott. Aber wenn wir mit IHM in Verbindung kommen, wenn ER uns berührt, dann werden wir heil. Dann keimt Hoffnung auf. Dann kann etwas wachsen, und Frucht bringen. Nicht aus der Leistung heraus, sondern aus der Verbindung zu dem, der heilig ist: Gott selbst.

17.11.09 12:19


Teurer Spaß

Diesen Monat habe ich eine Zulage zum Gehalt bekommen - quasi Weihnachtsgeld. Und da habe ich beschlossen, mir endlich eine neue Brille zu kaufen - die schon längst fällig ist.

Nachdem ich in Pforzheim einen Optiker ausgemacht habe, der einige Nachlässe verspricht, bin ich heute dort gewesen. Eigentlich dachte ich, danach würde ich noch weiter einkaufen gehen. Aber die Brille wird sauteuer. Obwohl es nur Gläser von mittlerer Qualität sind, und das Gestell um 58 % Nachlaß hatte, kostet es fast 500 €.

Naja - Weihnachtsgeld ade. Aber wenigstens habe ich sie jetzt bestellt. Und der Optiker sagte, die Sehstärke hätte sich verschlechtert. Also war die Brille tatsächlich fällig. Klar, die alten Gläser sind mindestens 10 Jahre alt.  In etwa 10 Tagen kann ich die neue abholen. Also, demnächst sehe ich die Welt schärfer. Mal sehen, was für Auswirkungen das auf meinen Blog hat.

16.11.09 22:33


Der Schrei der Wildgänse

... so heißt ein Buch, das ich, kurz nachdem ich "Die Hütte" gelesen hatte, auf Empfehlung gekauft habe.

Noch erfülltvon der Botschaft aus dem Buch, das ich gerade gelesen hatte, habe ich das neue Buch, nachdem ich etwa ein Drittel gelesen hatte, wieder weggelegt. Das war gerade keine Botschaft, die ich brauchte. Aber meine Erfahrung in der Vergangenheit hat gezeigt, daß Gott es immer schafft, mich mit der Nase auf Bücher oder Artikel zu stoßen, wenn sie gerade "dran" sind. Und genau diese Erfahrung mache ich gerade wieder.

Unser Pfarrer hat morgen Geburtstag. Und weil er mir auch immer eine Kleinigkeit schenkt zu Geburtstagen oder Feiertagen, wollte ich ihm auch etwas schenken. Hab mich aber mal wieder zu spät drum gekümmert. Beim Suchen nach einem guten Buch fiel mir das oben genannte wieder in die Hände. Und weil ich ungern Bücher verschenke, ohne  sie selbst gelesen zu haben, setzte ich mich hin, und las weiter, an der Stelle, wo ich aufgehört hatte.

Es ist der Hammer! Es passt genau! Dieses Buch hat unheimlich viele Gedanken - wie auch "die Hütte". Normalerweise kann man das garnicht ineinem Rutsch durchlesen. Und ich denke, ich bestelle es mir nochmal, um es in Ruhe zu lesen. Aber grundsätzlich hat es mir gezeigt, daß ich mich nicht um Worte und um Begegnungen sorgen muß. Gott schafft es wirklich, mir im richtigen Moment die richtigen Worte zu empfangen und auch zu geben.

Ganz  viele Gedanken da raus haben mir nur bestätigt, daß das, was bei mir die letzte Zeit "gelaufen" ist, richtig war. Vieles hat meine Gedanken erweitert - und Vieles hat mir gezeigt, wo ich Schwachstellen habe, und noch lerne.

Ein Auszug setze ich mal, sozusagen als "Schlüsselsatz" hier rein:

"Das Schwierigste, das du auf diesem Weg lernst, ist die Illusion aufzugeben, dein Leben kontrollieren zu können beziehungsweise Gott manipulieren zu können, dich zu segnen."

Es gibt noch viele Schlüsselsätze, die in diesem Buch auch immer nochmal extra in den Vordergrund gedruckt werden. Zunächst will ich es einfach nur vorstellen. Vielleicht bekommt jemand Lust es auch zu lesen, oder es ist gerade für ihn "dran". Dann erübrigt sich ja, auch, daß ich jetzt Auszüge hier reinsetze.

Ich staune jedenfalls immer wieder über Gottes vollkommenes "Puzzlespiel". So ungefähr habe ich mir seine Pläne für unser Leben jetzt vorgestellt: Das Leben, die Zeit, die Aktionen, die Fehler, die Schwächen und alles, was das Leben ausmacht, sind unzählige Puzzleteile. Gott schafft es, diese Puzzleteile zusammenzusetzen - über alle Berge, Entfernungen und Tiefen hinweg. Aber immer passend!

Einen schönen Tag wünsche ich euch.

13.11.09 08:37


Ein neues Muster

… auf dem Webstuhl meines Lebens.
Dieser Eindruck entsteht bei mir heute morgen. Ein altes Muster ist nämlich abgeschlossen – der „falsche Film“ ist abgelaufen. Und das war ein ziemlich kompliziertes und ineinander verwobenes Muster.
Ich habe zwar keine „Sacktücher“ gesehen, in diesem Film. Und zu früheren Zeiten hätten mich die Giftpfeile, die am Ende noch abgeschossen wurden, auch schmerzhaft erreicht. Aber sie haben mir nur signalisiert, daß etwas von dem, was ich anbringen musste, durch die Oberfläche gesickert ist.
Und damit ist meine Aufgabe beendet. Ich fühle mich heute morgen tatsächlich wie neu geboren. Zumindest seelisch. Körperlich habe ich gerade das Gefühl, als wenn ich eine kleine Grippe bekomme. Aber wenn das so ist, nehme ich das als willkommene Pause, in der ich ausruhen darf. Vielleicht geht das auch von selbst vorbei, wie so manche kleine Grippen, die ich schon durch habe.
Passend zu meinem Gefühl fiel mir heute ein Lied ein, das ich auch sehr mag, und das mir signalisiert, daß mein Neubeginn ein Ziel hat, das mit jedem neuen Muster besser wird – und irgendwo unüberbietbar schön sein wird. Ich habe das wieder in ein Video verpackt, um es euch auch zu präsentieren:

12.11.09 13:27


Gott sitzt am Webstuhl

Die letzten Tage und Geschehnisse haben mich immer wieder an dieses Lied erinnert. Eben suchte ich schon in meinen CD's danach, als ich mal kurz zwischendurch nachgeschaut habe. Und siehe da - dieses Lied gibt es schon bei Youtube:

11.11.09 20:04


Mein neuestes Schlüsselerlebnis

Ja, das war die letzten drei Tage, oder fing es schon vor 5 Tagen an? Eigentlich lief es aber schon viel länger.

Dieser „falsche Film“, den ich vor drei Tagen beschrieb, hat nämlich bei mir eine wahre Lawine an Erfahrungen ausgelöst. Es haben sich plötzlich ganz viele Puzzleteile zusammengefügt, nach denen ich schon ganz lange suche. Natürlich hängt so etwas bei mir immer mit dem Glauben an Gott zusammen. Ihm gehört mein Leben. Und ich spüre: Er macht etwas draus!

Ich kann es aber nur blitzlichtartig berichten; weil manche Dinge einfach nicht wirklich in Worte zu fassen sind; weil mir auch oft Worte fehlen, um etwas auszudrücken; weil es viel zu viele Episoden sind, die es berührt – und weil schlichtweg nicht alles für die Öffentlichkeit bestimmt ist.

Zum jüngsten Geschehen – das mit dem „falschen Film“ – habe ich etwas darüber gelernt, was meine Aufgabe ist und was nicht. Ich MUSSTE wieder dort auftauchen. Das hat Gott mir mehrmals bestätigt. Von demher hat konnte das Geschehen an sich mich nicht mehr verletzend berühren – oder, zunächst zwar schon, aber das hat Gott ganz schnell relativiert, und mich damit praktisch „unantastbar“ gemacht. – Wo ich allerdings noch ein wenig zu knacken hatte (naja, vielleicht habe ich auch noch nicht ganz „zu Ende geknackt,) war der „Erfolg“ meiner Aktion. Da sieht es nämlich für mich im Moment eher so aus, als wenn das nicht wirklich angekommen ist. Gott sagt mir aber dazu: „die Folgerungen sind meine Sache“. – Naja – ich gestehe, daß ich da ein wenig jonamäßig schon wenigstens gerne ein paar Sacktücher gesehen hätte (ist ein Insider ).

Und dann gestern, wo ich, praktisch gezwungenermaßen, den ganzen Tag außer Haus war. Mir war schon am Morgen, wo ich aufgehalten wurde, klar, daß dies nicht nur ein Zufall war. Deshalb habe ich auch bei der Panne am Nachmittag relativ ruhig reagiert (naja, sagen wir mal: zumindest nachdem ich den Pfarrer erreicht hatte). Wenn ich zu Hause gewesen wäre, hätte ich noch einige Aktionen unternommen, so wie ich in Fahrt war. Aber so wurde ich praktisch zur Ruhe gezwungen. In meiner Kirche habe ich tausend Gedanken durchdacht, die mir immer mehr Lichter erleuchten ließen, wozu manche Dinge in meiner Vergangenheit gut waren oder sind.

Gott hat mir wieder einmal etwas über die „Zeit“ gesagt. „Meine Zeit steht in deinen Händen“, ist mir von einer ganz anderen Facette beleuchtet worden. Bisher habe ich diesen Vers ausschließlich auf die Lebenszeit angewandt. Es hat aber Bedeutung auch für meine Aktionen. Da ich von mir selbst aus nicht sehr redegewandt bin, (deshalb schreibe ich lieber) kommen die guten und eindrücklichen Worte, die ich manchmal von mir gebe, allein aus der Beziehung zu Gott. Ich selbst bin definitiv dazu nicht fähig. Ihr solltet mich mal erleben, wenn ich versuche, etwas zu erklären, wie ich da rumdödele. Und oft kommt da auch noch Schrott bei raus. Aber wenn ich mit Gott zusammen bin – so ganz bewusst, dann fließen sie, die Worte. Und weil das meistens in Momenten ist, wo ich keine Zeit oder Mittel greifbar habe, es aufzuschreiben, nehme ich mir immer vor, es aufzuschreiben, sobald ich in der Lage dazu bin. – Zu meiner Trauer ist das dann oft so, daß mir nur noch ein Bruchteil davon einfällt. Und dieser Bruchteil klingt dann in meinen Augen oft so hohl, daß ich den Gedanken verwerfe, es weiterzugeben.

Aber immer wieder staune ich, wenn Gott mir solche Gedanken wieder in Erinnerung ruft – genau dann, wenn es dran ist, sie weiterzugeben. Aber meine Erfahrung, daß ich viele Gedanken nicht mehr ausdrücken kann, wenn ich es will, hat mich immer sehr spontan reden oder schreiben lassen. Und das ist ganz oft ziemlich schräg angekommen. –

Jetzt ist mir endlich bewusst geworden, daß die Zeit für Gott keine Rolle spielt. Ich muß mich nicht beeilen, um alles aufzuschreiben, und möglichst schnell anzubringen. Wenn es dran ist, wird es mir gegeben. Und die Begegnungen mit Gott, so ganz allein mit ihm – die sind nur für mich alleine bestimmt, quasi ganz intim.

Ich darf mich von der Überholspur auf die Schleichspur begeben, weil Gott selbst die Zeit bestimmt … wenn meine Aktionen überhaupt Sinn machen sollen.

Ja, das ist das Erlebnis an sich, was es ausgelöst hat. Bei dieser Gedankenlawine, die dabei in Gang gesetzt wurde, sind mir noch unendlich viele Fragen beantwortet worden, die ich zu meinem Leben hatte. Das sind Dinge, die schon deshalb intim sind, weil sie, wenn ich sie versuche, in Worte zu fassen, an Qualität verlieren würden.

Wie ihr euch sicher denken könnt, hat diese besondere Begegnung mit Gott das Band zwischen ihm und mir befestigt. Und das hat mich fast aufschwingen lassen. Ich konnte buchstäblich vieles „von oben“ her betrachten, was „unten“ oft so unüberwindlich scheint. Es hat in mir die Überzeugung befestigt: Wenn ich mit Gott gehe, brauche ich sonst gar nichts mehr. Es ist so, als wenn an diesen Stellen der Himmel die Erde berührt. Und da würde ich gerne „Hütten bauen“ (Insider) – Aber ich weiß auch, daß die Bereitschaft, auch „unten“ die Nähe Gottes wahrzunehmen, Lichtblicke ins Dunkel wirft. Manchmal einen stärkeren Schein, und manchmal einen sanften Schein. Aber da ist es, das Licht. Denn Gott hat versprochen: „Ich lasse dich nie alleine“!

 

10.11.09 14:24


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung