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Abschluß

Am Ende der Geschichte steht ein Spruch, der das Ganze zusammenfassen soll:

"Die Erde ist randvoll mit Himmel,

und in jedem gewöhnlichen Dornbusch brennt Gott,

Aber nur jene, die sehen können, ziehen ihre Schuhe aus;

Die anderen sitzen drum herum und pflücken Brombeeren"

(Elizabeth Barret Browning)

Mein persönliches Nachwort dazu:

Ich erinnerte mich am Anfang der Begegnung in der Hütte an eine Nacht, wo ich, bevor wir zu zweit in die Nacht hinaus gingen, um Zeitungen zu verteilen (um 2 Uhr morgens), einen kurzen Artikel in einer christlichen Zeitschrift las.

Es war in der Nacht regnerisch, und sehr ungemütlich. Obwohl ich die Arbeit mochte - diese Stimmung in der Nacht, ganz allein mit Gott auf der Welt - hatte ich in dieser Nacht absolut keine Lust.

Der Artikel beinhaltete einen kurzen, sehr eindrücklichen Erfahrungsbericht:

Eine sehr junge Frau kam (ich glaube, das war ungefähr um 1940-1950 herum) mit dem Zug im Heimatort an. Es war schon dunkel, und ein ziemliches Unwetter im Gange, es war kalt und unheimlich. Sie mußte einen weiten Weg durch einen Wald gehen, um nach Hause zu gelangen. - Sie betete zu Gott: "Ich habe Angst - sei du bitte bei mir". - Und dann ging sie los. - Kurz darauf ließ der Regen nach. Es war windstill und dann kam auch noch der Mond hervor und erhellte den Weg. Die Luft wurde fast frühlingshaft warm, der Bach wirkte romantisch, die Blumen waren zu sehen. Und unsere junge Frau war es ganz leicht ums Herz. Sie dankte für die gute Wetterwandlung und ging ganz beschwingt ihren Weg durch den Wald. Sie beschrieb in diesem Bericht die Umgebung so, daß man geradezu den Bach plätschern hören, den Mond scheinen sehen, den lauen Wind spüren konnte. Dann kam sie an die Lichtung und sah das Haus der Eltern schon. Sie ging fröhlich auf das Haus zu und klopfte an. Ihre Schwester öffnete die Tür und stieß einen Überraschungsschrei aus - zog sie abrupt hinein und die Tür flog bei einem Windstoß weit auf, gegen die Hauswand. Als sie die Tür gewaltsam zumachten, heulte der Wind um das Haus und der Regen peitschte in Strömen. - Das Unwetter hatte die ganze Zeit angehalten - ohne Pause. Aber für diese junge Frau hatte Gott eine Insel geschaffen - bis sie in Sicherheit war.

Diese Geschichte hat mich in dieser Nacht unheimlich aufgebaut. Der ganze Regen und das Drumherum hat mich nicht mehr gestört, weil mir bewußt wurde, daß Gott da ist, weil er mich gerade in dieser Situation auf den Artikel gestoßen hatte, der in mir das feste Bewußtsein auslöste: Gott kann es total verändern, wenn es nötig ist - und wenn nicht, kann er in mir selbst eine Insel des Friedens aufrichten, die man nicht von außen sehen kann.

Daran erinnerte ich mich, als in der Geschichte aus "Die Hütte" auf einmal eine Wandlung der Umgebung stattfand. Der rauhe Winter wich um die Hütte herum einem herrlichen Frühling. Ich wußte in dem Moment, daß es so etwas wirklich geben kann. Gott hat die Möglichkeit, Inseln zu schaffen, auf denen die Welt verändert wird - manchmal nur für einige Momente. Gott ist nicht an das Wetter oder an die Zeit gebunden - und er ist immer da, auch wenn wir ihn nicht spüren.

18.7.09 22:14
 


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