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Selbsterkenntnis

… ist der erste Schritt zur Besserung – so heißt es jedenfalls, in irgendeinem Sprichwort, das ich früher oft gehört habe. Meine Mutter liebte solche Sprüche …

Ich hoffe nun aber mal, daß darin ein Stück Wahrheit steckt. Denn meine Selbsterkenntnis bringt mir zumindest gerade eine Lösung mancher monatelang gewälzter Probleme … wenn sie sich denn bei mir bewährt, was ich sehr hoffe.

Ein paar Mal habe ich versucht, das Knäuel, das sich gebildet hatte, selbst zu entwirren. Mit dem Erfolg, daß es noch verwirrter wurde, und ich zuletzt den Eindruck hatte, daß es nur noch festgefahren sei, und ich es jetzt einfach auf sich beruhen lassen muß.

Meine Erkenntnis seit Kurzem ist: Das Problem hatte sich so verwirrt, weil ich mir selbst, und anderen, im Weg stand.

Mein Gefühl sagt mir, daß damit der Ausweg aus dem Labyrinth sichtbar wird. Aber es ist ein langer Weg.

Und dabei kommt bei mir die Frage auf, warum Gott solche Umwege geht mit mir. Hatte ich ihn doch um Lösung gebeten … immer wieder.

Wenn ich jetzt auf die einzelnen Knoten, die sich bebildet haben, zurückblicke, kommt mir allerdings eine befreiende Erkenntnis: Es ist Gnade! – Denn wenn Gott einfach meinen Sinn verändert hätte, und mich praktisch manipuliert hätte, dann wäre ich um einige Erfahrungen ärmer – und in den Punkten in der Zukunft wesentlich anfechtbarer, als ich es wahrscheinlich jetzt bin.

Aber was ist mit den Menschen, die ich dadurch auch „geschädigt“ habe, frage ich mich.

Mit ihnen hat Gott auch seinen Weg. Das ist jetzt für mich keine Entschuldigung, aber trotzdem eine Erleichterung. Wieder einmal nach dem Motto: „Gott wird damit fertig“.

Ich stehe jetzt gerade irgendwo am Anfang – ein wenig zagend, ob ich es schaffe. Mich verwirrt selbst meine häufigen Stimmungsschwankungen und meine eigenen Spontan-Aktionen daraus.

Doch das macht mir wieder einmal stark bewusst, daß ich ohne Jesus nicht wirklich etwas schaffe. Zunächst, als meine Gedanken heute aktiv herumschwirrten, dachte ich: ich muß es festhalten, aufschreiben, damit ich es nicht vergesse. Aber ich weiß, daß ich das im richtigen Moment vergessen würde, zu lesen. Also bin ich ganz auf Jesus angewiesen, daß er mich erinnert – zur richtigen Zeit, am richtigen Ort.

Aber ich bin mir sicher, daß er das tut. Wo er sich doch die Arbeit gemacht hat, daß ich an diesen Punkt gekommen bin, wo ich jetzt gerade stehe.

Irgendwie signalisiert das mir auch wieder: Das Leben geht weiter. Da wo Gott am Werk ist, da ist Leben. Auch wenn ich manchmal den Eindruck habe, da geht nicht mehr so viel, gibt mir das wieder Aufschwung zu leben. Und das Gute ist: es ist nicht mehr so wichtig, wie unmöglich ich mich vor Menschen gemacht habe. Gott ist für mich – nichts kann mich von ihm trennen. Mehr brauche ich nicht.

5.11.09 11:43
 


bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


andy55 / Website (5.11.09 15:17)
bei "der hütte" hat mir damals so gefallen, dass mein bewusstsein geschärft wurde, dass gott so ganz anders ist, als alle unsere vorstellungen.
und so sehe ich das auch teils mit knoten im leben. wir würden als gott wahrscheinlich gebete sofort erhören, aber es geht ihm ja um den reifeprozess seiner leute, das innere wachstum. und das geht nun mal nicht hopp, hopp - sondern mühsam, langsam, mal schneller.
ich glaube, gott weiss sehr gut, wieso er auch manche fragen nicht beantwortet.

übrigens: ich habe eine lustige vorstellung, wenn ich mal in den himmel komme. dann frage ich, wieso die uhr am himmelseingang falsch geht. anders eben als meine uhr. und dann wird er lächeln und sagen: komm, setz dich mal zu mir - ich erkläre dir das...:-)
liebe grüsse,
andreas


Ihaveadream (5.11.09 18:32)
Oh - hat Gott im Himmel auch ne Uhr ? Das war mir neu. Ich dachte, er lebt zeitlos.
Was du aus der Hütte beschreibst, das ging mir auch so. Irgendwie hat mir das mehr Weitblick gegeben. Da hat Gott ja auch was zu dem Thema gesagt. Das hab ich auch hier zitiert:

tabi (5.11.09 18:42)
Hallo Dreamly,

wollte mich nur mal kurz melden, hab die letzten 3 Einträge gelesen!

lg tabi


Ihaveadream (5.11.09 18:48)
merkwürdiger Blog. Erst war da ein ganz langer Link zu meinem Eintrag, aber was ich danach geschrieben habe, kam nicht mehr. Dann hab ich was im neuen Kommentar dazugeschrieben, und der Link war weg. Dann hab ich das dazugeschriebene wieder gelöscht, und der Link ist wieder da. Jetzt, wo Tabi noch was schreibt, ist der Link wieder weg.... wat is'n dat ?
Und löschen läßt sich jetzt der gelinkte ohne Link auch nicht mehr....
Naja - also wenn ihr bei mir auf der Seite links auf "Das Buch "Die Hütte" klickt, dann steht der Beitrag unter dem Titel: "Gott und das Leid"
Und danke Andy, für deine Gedanken - hab ich noch darunter geschrieben, was jetzt weg ist.... tztztz


Ihaveadream (5.11.09 18:51)
ach ja Tabi *an den Kopf klatsch* - ich wollte dir doch noch ne Mail zurück schreiben ... mach ich bald. Jetzt muß ich erstmal weg...

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