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Mein neuestes Schlüsselerlebnis

Ja, das war die letzten drei Tage, oder fing es schon vor 5 Tagen an? Eigentlich lief es aber schon viel länger.

Dieser „falsche Film“, den ich vor drei Tagen beschrieb, hat nämlich bei mir eine wahre Lawine an Erfahrungen ausgelöst. Es haben sich plötzlich ganz viele Puzzleteile zusammengefügt, nach denen ich schon ganz lange suche. Natürlich hängt so etwas bei mir immer mit dem Glauben an Gott zusammen. Ihm gehört mein Leben. Und ich spüre: Er macht etwas draus!

Ich kann es aber nur blitzlichtartig berichten; weil manche Dinge einfach nicht wirklich in Worte zu fassen sind; weil mir auch oft Worte fehlen, um etwas auszudrücken; weil es viel zu viele Episoden sind, die es berührt – und weil schlichtweg nicht alles für die Öffentlichkeit bestimmt ist.

Zum jüngsten Geschehen – das mit dem „falschen Film“ – habe ich etwas darüber gelernt, was meine Aufgabe ist und was nicht. Ich MUSSTE wieder dort auftauchen. Das hat Gott mir mehrmals bestätigt. Von demher hat konnte das Geschehen an sich mich nicht mehr verletzend berühren – oder, zunächst zwar schon, aber das hat Gott ganz schnell relativiert, und mich damit praktisch „unantastbar“ gemacht. – Wo ich allerdings noch ein wenig zu knacken hatte (naja, vielleicht habe ich auch noch nicht ganz „zu Ende geknackt,) war der „Erfolg“ meiner Aktion. Da sieht es nämlich für mich im Moment eher so aus, als wenn das nicht wirklich angekommen ist. Gott sagt mir aber dazu: „die Folgerungen sind meine Sache“. – Naja – ich gestehe, daß ich da ein wenig jonamäßig schon wenigstens gerne ein paar Sacktücher gesehen hätte (ist ein Insider ).

Und dann gestern, wo ich, praktisch gezwungenermaßen, den ganzen Tag außer Haus war. Mir war schon am Morgen, wo ich aufgehalten wurde, klar, daß dies nicht nur ein Zufall war. Deshalb habe ich auch bei der Panne am Nachmittag relativ ruhig reagiert (naja, sagen wir mal: zumindest nachdem ich den Pfarrer erreicht hatte). Wenn ich zu Hause gewesen wäre, hätte ich noch einige Aktionen unternommen, so wie ich in Fahrt war. Aber so wurde ich praktisch zur Ruhe gezwungen. In meiner Kirche habe ich tausend Gedanken durchdacht, die mir immer mehr Lichter erleuchten ließen, wozu manche Dinge in meiner Vergangenheit gut waren oder sind.

Gott hat mir wieder einmal etwas über die „Zeit“ gesagt. „Meine Zeit steht in deinen Händen“, ist mir von einer ganz anderen Facette beleuchtet worden. Bisher habe ich diesen Vers ausschließlich auf die Lebenszeit angewandt. Es hat aber Bedeutung auch für meine Aktionen. Da ich von mir selbst aus nicht sehr redegewandt bin, (deshalb schreibe ich lieber) kommen die guten und eindrücklichen Worte, die ich manchmal von mir gebe, allein aus der Beziehung zu Gott. Ich selbst bin definitiv dazu nicht fähig. Ihr solltet mich mal erleben, wenn ich versuche, etwas zu erklären, wie ich da rumdödele. Und oft kommt da auch noch Schrott bei raus. Aber wenn ich mit Gott zusammen bin – so ganz bewusst, dann fließen sie, die Worte. Und weil das meistens in Momenten ist, wo ich keine Zeit oder Mittel greifbar habe, es aufzuschreiben, nehme ich mir immer vor, es aufzuschreiben, sobald ich in der Lage dazu bin. – Zu meiner Trauer ist das dann oft so, daß mir nur noch ein Bruchteil davon einfällt. Und dieser Bruchteil klingt dann in meinen Augen oft so hohl, daß ich den Gedanken verwerfe, es weiterzugeben.

Aber immer wieder staune ich, wenn Gott mir solche Gedanken wieder in Erinnerung ruft – genau dann, wenn es dran ist, sie weiterzugeben. Aber meine Erfahrung, daß ich viele Gedanken nicht mehr ausdrücken kann, wenn ich es will, hat mich immer sehr spontan reden oder schreiben lassen. Und das ist ganz oft ziemlich schräg angekommen. –

Jetzt ist mir endlich bewusst geworden, daß die Zeit für Gott keine Rolle spielt. Ich muß mich nicht beeilen, um alles aufzuschreiben, und möglichst schnell anzubringen. Wenn es dran ist, wird es mir gegeben. Und die Begegnungen mit Gott, so ganz allein mit ihm – die sind nur für mich alleine bestimmt, quasi ganz intim.

Ich darf mich von der Überholspur auf die Schleichspur begeben, weil Gott selbst die Zeit bestimmt … wenn meine Aktionen überhaupt Sinn machen sollen.

Ja, das ist das Erlebnis an sich, was es ausgelöst hat. Bei dieser Gedankenlawine, die dabei in Gang gesetzt wurde, sind mir noch unendlich viele Fragen beantwortet worden, die ich zu meinem Leben hatte. Das sind Dinge, die schon deshalb intim sind, weil sie, wenn ich sie versuche, in Worte zu fassen, an Qualität verlieren würden.

Wie ihr euch sicher denken könnt, hat diese besondere Begegnung mit Gott das Band zwischen ihm und mir befestigt. Und das hat mich fast aufschwingen lassen. Ich konnte buchstäblich vieles „von oben“ her betrachten, was „unten“ oft so unüberwindlich scheint. Es hat in mir die Überzeugung befestigt: Wenn ich mit Gott gehe, brauche ich sonst gar nichts mehr. Es ist so, als wenn an diesen Stellen der Himmel die Erde berührt. Und da würde ich gerne „Hütten bauen“ (Insider) – Aber ich weiß auch, daß die Bereitschaft, auch „unten“ die Nähe Gottes wahrzunehmen, Lichtblicke ins Dunkel wirft. Manchmal einen stärkeren Schein, und manchmal einen sanften Schein. Aber da ist es, das Licht. Denn Gott hat versprochen: „Ich lasse dich nie alleine“!

 

10.11.09 14:24
 


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