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Verschiedene Welten

Eben habe ich schon wieder etwas gelesen, was genau in meine Situation passt. Und weil ich immer staune, möchte ich das mitteilen. Dieser Blog war ein paar Jahre mein Mitteilungs- und Teilungsraum. Heute wird mir bewußt, daß wenn ich meine Eindrücke wiedergebe, dieses sich für "Outsider" tatsächlich ziemlich schräg anhören (lesen) muß, wie auch in den letzten Kommentaren zu erkennen war.

"Insider" wissen eben, daß die Erlebnisse, die man mit Gott hat, oft schwer in Worte zu fassen sind. Man muß das "Feeling" dabei schon ein wenig kennen, um zu begreifen, wie es gemeint ist.

Drum lasse ich das heute und hier, zu beschreiben. Manche Sachen verlieren ohnehin auch für mich an Tiefe, wenn ich versuche, es in Worte zu fassen. Ich selbst brauche oft ein weitläufiges Ausholen an Erinnerungen, um das zu sehen, was zusammengefügt an Botschaft und Impulsen mein Herz erreicht. Wie auch in dem Buch: "Die Hütte" das Ziel immer mit kleinen Schritten erreicht werden kann, (z.B. in diesen Zitaten, zweiter Absatz) so erlebe ich jetzt, nach langen Jahren, die ich mit Jesus gehe, daß sehr viel, was ich damals nicht verstand, im Zusammenhang jetzt passt.

Grundsätzlich möchte ich aber anmerken, daß ich meine Art, Glauben zu leben, nicht als "christlich" und für alle gültig ansehe. Somit möchte ich auch nicht, daß meine Erfahrungen und Handlungen zum Stempel werden, für Outsider, wie sie "Christen" beurteilen. Jeder Mensch ist ein Original, und von Gott individuell gestaltet und mit speziellen Aufgaben und Botschaften ausgerüstet. Man kann den Glauben an Gott nicht (nur) an dem messen, wie man "Christen" wahrnimmt. Um zu wissen, was wirklich dahinter steckt, muß man sich darauf einlassen - also sich selbst für die Beziehung zu Gott öffnen, um Glauben zu erleben. Erst dann kann man für sich einen Teil davon erkennen, was Gott sich mit den Menschen gedacht hat.

Ich finde es gut, daß hier auch Menschen lesen, die garnichts von Gott wissen. Denn mein Ziel ist u.a. auch, möglichst vielen Menschen, die ehrlich nach Gott suchen, Wegweiser zu Gott zu sein. Anderseits wünsche ich auch Austausch über Erfahrungen, damit ich auch Kritikpunkte habe, an denen ich meine Erkenntnisse überprüfen kann. Schon manchmal hatte ich den Eindruck, daß beides zusammen nicht immer passt, weil es praktisch zwei grundverschiedene Welten sind, die zusammentreffen.

Drum überlege ich, ob ich die "Insider-Themen" nicht doch in einen externen Blog packe. Dann aber evtl. bei einem anderen Anbieter, weil ich hier immer meinen Blog freikaufen muß, um die blöde Werbung auszuschließen. Das überdenke ich aber erstmal.

Für heute erstmal nur: Es hat mal wieder gepasst, die Botschaft aus den Losungen heute (die ohnehin nur Insider kennen )

Einen schönen Tag euch allen.

12.8.09 08:37
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Wolfram (12.8.09 12:30)
Dein Leben deines Glaubens ist durchaus "christlich", weil von Christus Jesus her bestimmt.
Alles Konkrete daran aber gehört nicht beurteilt - außer durch dich und durch Christus Jesus. Auf die Gefahr hin, das biblische Bild vom Glaubensleben als Ehe überzustrapazieren, wage ich mich an einen Vergleich:
wie zwei Menschen ihre Ehe führen, ist ihre Sache, solange beide damit einverstanden sind, wie es läuft. Wenn einer von beiden gern mit Halsband und Leine durch die Wohnung krabbelt und der andere spielt das gern mit - dann ist das deren Vergnügen und Erfüllung und geht niemanden was an. Wenn andere penibel darauf achten, daß jaaaa kein Ungleichgewicht in Pflichten und Rechten auftritt, dann ist das genauso in Ordnung, solange sich beide damit wohlfühlen.
Und so meint vielleicht der eine Christ, es ist nötig, eine Menge von Regeln einzuhalten, und der andere sagt "ich freu mich an Jesus" und lebt, wie er es empfindet...
(Gut: der Lehrtext von heute geht noch eine Spur weiter, aber damit sogar auch über das "liebe deinen Nächsten wie dich selbst" hinaus... da frag ich mich auch: muß es wirklich so weit gehen?)


Ihaveadream (12.8.09 13:06)
Hi Wolfram,
mit der Bezeichnung "christlich" hast du insofern recht, wenn diese Bezeichnung tatsächlich nur auf diese Beziehung zu Jesus begründet würde. - Nur leider ist dieser Ausdruck in christlich geprägten Ländern inzwischen sehr verzerrt. Man nennt "christlich", was Menschen aus Worten der Bibel herauslesen und verstanden zu haben behaupten. Und weil die Menschen eben unterschiedlich sind, sieht dieses "christlich" sein oder glauben ziemlich verzerrt und nicht mehr nach dem Ursprung der Bezeichung aus.
Das ist der Grund, warum ich mich von dieser Bezeichnung distaziere. Mein Glaube hat seinen Grundsatz einzig und allein aus der persönlichen Beziehung und Kommunikation zu Gott selbst - durch Jesus Christus.
Was mich heute angesprochen hat, war weniger der Lehrtext - sondern die Losung selbst. Ich finde die Aussage, daß diejenigen, die sich an das Nichtige halten, die Gnade verlassen (freiwillig?) sehr beeindruckend. Es ist ein Punkt mit vielen Facetten, über die es sich sicher lohnt, nachzudenken. LG


Wolfram (14.8.09 08:30)
Da hast du freilich recht: niemand weiß so gut, was Christen eigentlich tun und sein müßten, wie die entschiedenen Nichtchristen... (denen allerdings eine Reihe Entschiedener Christen nicht viel nachstehen, wenns drum geht, anderen zu sagen, wo es langgeht. )
Die Franzosen verraten viel von ihrem Denken durch die Bezeichnung: sie sprechen gern vom "Christianismus". Und da sag ich genauso gern, daß ich mit Christianismus nichts zu tun habe; wie alle "ismen" (vom Paludismus abgesehen) ist das eine Ideologie, ein System - aber christlicher Glaube ist eine lebendige Beziehung. Nicht nach dem Buchstaben einer Ideologie, sondern nach dem Geist der wahren Liebe.
Ich wünsche dir einen gesegneten Freitag!


Ihaveadream (14.8.09 12:13)
Danke Wolfram - dir auch einen gesegneten Freitag .. und dann Samstag ... und Sonntag
Ich frage mich nur oft: was sind schon Worte? Es kommt letztendlich nicht darauf an, welche Worte man benutzt. Wenn ein Begriff so viele verschiedene Versionen an Auslegung hat, müßte man ja jedesmal eine Erklärung zufügen, welche Version für mich zu dem Wort passt.
Ich meide dann lieber die zwielichtigen Bezeichnungen und versuche, Worte zu finden, die in Kurzfassung das ausdrücken, was ich sagen will.
Letztendlich kommt es ohnehin darauf an, wie ich Glauben lebe. Das ist ein "Brief", den jeder lesen kann. Da kann man zwar auch mit eigenen Auslegungen verfärben. Aber niemand kann mich dann auch ein Wort festlegen... wenn du verstehst, was ich meine.

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